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Abfallwirtschafts-Zweckverband
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+++ AZV-Vorstand empfiehlt Kündigung der öffentlich-rechtlichen Vereinbarung mit dem MZV +++ Abgabe von Altglas bei der Fa. Fehr derzeit nicht möglich +++ Altglas kann als Wertstoff weiterhin auf der Deponie abgegeben werden +++

 

 

Abfallwirtschafts-Zweckverband
Landkreis Hersfeld-Rotenburg (AZV)

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AZV-Vorstand empfiehlt der Verbandsversammlung die Kündigung der öffentlich-rechtlichen Vereinbarung - Neuregelung zum Jahr 2018

In seiner Sitzung am 6.Juli hat der Vorstand des AZV der Verbandsversammlung die Aufkündigung der öffentlich-rechtlichen Vereinbarung (ÖRV) mit dem MZV empfohlen. Die Öffentlich-rechtliche Vereinbarung regelt die Abrechnungsmodalitäten zwischen den beiden Verbänden.

„Dies ist nun der letztmögliche Ausweg, um Ruhe in die seit Jahren andauernden Querelen zwischen den beiden Müllverbänden im Kreis Hersfeld-Rotenburg zu bringen“, teilte die Vorsitzende des AZV, Frau Elke Künholz, mit. Seit der Übernahme des Vorsitzes im Jahr 2010, habe sie versucht, Ruhe in die Diskussion mit dem MZV zu bringen. „Die sinnvollen Argumentationen für einen gemeinsamen Entsorgungsverband wurden oft genug in Briefen und Gesprächsrunden dargelegt, aber immer wieder von Seiten des MZV ad absurdum geführt. Das im Frühjahr unter der Moderation von Herrn Landrat Dr. Koch durchgeführte Gespräch mit beiden Vorständen mit dem Ergebnis, dass das Regierungspräsidium Kassel ein Schlichterverfahren zu den strittigen Jahresrechnungen durchführen soll,  wurde ebenfalls von Seiten des MZV nachträglich abgelehnt, obwohl klar vereinbart wurde, dass der Schlichterspruch in Bezug auf die strittigen Jahresabrechnungen als verbindlich angesehen werden soll.“

Mit der Aufkündigung der ÖRV sieht der AZV nun die Möglichkeit, eine verbindliche Neuregelung zwischen dem AZV und dem MZV zu finden. Es sollen dann klare und eindeutige Absprachen getroffen werden, welche künftig für Klarheit sorgen sollen.

Die Kündigung der ÖRV kann zum Ende 2018 erfolgen. Bis dahin ist ausreichend Zeit, neue Abrechnungsmodalitäten zu erarbeiten. Zudem versichert der AZV-Vorstand, dass er nach wie vor für neue Fusionsgespräche offen ist. „Ich gebe die Hoffnung auf eine einheitliche Lösung für den Landkreis und seine Bürgerinnen und Bürger nicht auf“, so Künholz. „Bedauerlicherweise hat der MZV nun entschieden, den Rechtsweg zu beschreiten, was zu Lasten aller Gebührenzahler im Kreis geht. Das Schlichtungsverfahren durch den RP Kassel hingegen wäre für beide Verbände kostenfrei gewesen.“


Illegale Elektroschrottsammler im Kreis unterwegs

Zurzeit informieren illegale Schrottsammler über Handzettel darüber, dass u.a. Altmetalle und Elektroaltgeräte an den Straßenrand gestellt werden können und diese dann von einem Sammler abgeholt werden. Auf diesen Schreiben finden sich weder Adresse noch Telefonnummer.

Der AZV weist ausdrücklich darauf hin, dass diese Form der Einsammlung von Elektroaltgeräten und Sondermüll durch gewerbliche Sammler illegal ist und bittet seine Kunden diese Handzettel zu ignorieren und direkt in der blauen Altpapiertonne zu entsorgen.

Elektroaltgeräte und Sperrmüll werden ausschließlich nach vorheriger Anmeldung über den AZV oder der Fa. Fehr abgeholt. Angemeldet können die Elektroaltgeräte telefonisch bei der Fa. Fehr unter 06621-969215, per E-Mail an info@azv-hef-rof.de oder über die Sperrmüllkarte, die dem Müllkalender beigefügt ist.

Im Gegensatz zu der illegalen Entsorgung sorgt der AZV für eine ordnungsgemäße Wiederverwertung oder das ressourcenschonende Recycling.
 

Geänderte Gebührensatzung seit 1.Januar

Seit dem 1. Januar 2017 gibt es eine neue Gebührensatzung für die Abfallanlieferung am Entsorgungszentrum Hersfeld-Rotenburg. Das Eichgesetz und die zugehörige Mess- und Eichverordnung zwingen den Abfallwirtschafts-Zweckverband (AZV) seine Gebühren anzupassen. Die bisherige Praxis, alle Abfälle zu wiegen und die Gebühr nach Gewicht zu ermitteln, ist bei Messungen unter 200 kg laut Eichrecht nicht länger erlaubt.

Für alle Abfälle, die weniger als 200 kg wiegen, wird daher künftig ein Pauschalbetrag berechnet. Ist der Abfall schwerer als 200 kg, wird wie bisher nach Gewicht abgerechnet. „Durch die neue Pauschalregelung kommt es vor, dass sehr geringe Abfallmengen teurer werden, größere unterhalb der 200 kg Grenze dagegen billiger“, erläutert AZV-Geschäftsführer Georg Körner: „Daher sollte man überlegen, ob es sich lohnt, wegen kleiner Abfallmengen zum Entsorgungszentrum zu fahren.“

Bislang galt für Hausmüll am Entsorgungszentrum eine Pauschalgebühr von 2 Euro für weniger als 20 kg. Ab 1.1.2017 gilt die Pauschalgebühr von 7,50 € für Mengen, die kleiner sind als 200 kg. Bei Grün- und Gartenabfällen, die weniger als 200 kg wiegen, wird eine Pauschalgebühr von 3,50 € fällig. Ein Vergleich der neuen Gebühren mit anderen Kommunen bestätigt, dass der AZV auch hier noch sehr niedrige Gebühren verlangt, so Körner.

Eine neue Gebühr hingegen wird für das Nachsortieren von Abfällen erhoben. „Unter mancher Anlieferung wurde Abfall untergemischt, der als Sonderabfall zu entsorgen ist“, erklärt der AZV. Für das Nachsortieren wird ab 1.1.2017 eine Gebühr von 20 Euro je Viertelstunde Sortieraufwand verlangt.

Die Anhebung der Gebühren für unbelastetes Altholz auf 70 € je Tonne resultiert aus der schlechten Marktlage für Altholz. Die Lager der Verwertungsanlagen sind voll, das Angebot ist zurzeit größer als der Bedarf, infolgedessen steigt der Preis. Für belastetes Altholz, z.B. lackierte Fenster und Türen (A4 Holz) sind sogar 210 Euro je Tonne zu zahlen. Auch hier wird für Mengen die weniger als 200 kg wiegen eine Pauschalgebühr erhoben. Bei belastetem Holz beträgt sie 22 € und für alle anderen Hölzer 6 Euro.

Die Gebühr für die Zusatzsäcke für Hausmüll deckt bereits seit längerem nicht mehr die Kosten der Verteilung und Entsorgung der Säcke und deren Inhalt. Die Gebühr wurde daher auf 3,00 Euro angepasst.

 

Müll- und Biotonnen werden ab 6 Uhr geleert

Der Abfallwirtschafts-Zweckverband (AZV) weist darauf hin, dass die Restmüll-, Bio- und Papiertonnen bei gewünschter Leerung am Abholtag spätestens ab 6 Uhr frei zugänglich bereitgestellt werden sollen. Dies gilt auch für die Abholung von Altglas und Gelben Säcken.
 

Zufahrt zur Deponie nur über Ludwigsau-Friedlos möglich

Der AZV teilt mit, dass mit der Freigabe der Fuldabrücke in Ludwigsau-Friedlos für den öffentlichen Verkehr die Zufahrt zum Entsorgungszentrum Hersfeld-Rotenburg (Deponie) ausschließlich über Ludwigsau-Friedlos erfolgt.

Das Entsorgungszentrum Hersfeld-Rotenburg ist Montag bis Freitag von 7:30 bis 16:00 Uhr und Samstag von 8:00 bis 12:00 geöffnet. Bei dieser Gelegenheit erinnern wir daran, dass dort auch Bauabfälle, Erdaushub und Steine entsorgt werden können. Die Konditionen für saubere verwertbare Böden erfahren Sie bei der Deponieleitung unter Tel. 06621-79954010