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Gebührensystem

Restmüll - Gebühren und der Chip

Gebühren sind immer lästig! Erst muss man an der Ladenkasse für die Waren gutes Geld hinlegen und dann, wenn wir uns der Sache entledigen wollen, noch Müllgebühren bezahlen. Es ist nicht leicht jedem gerecht zu werden. Deswegen soll das seit dem 1. Januar 1994 eingeführte Abrechnungs-System nur noch dann die Entsorgung berechnen, wenn der Müll auch tatsächlich abgefahren wird.

Die Gebühr im Einzugsbereich des AZV - außer Rotenburg, Bebra und Ronshausen - gliedert sich in eine Grundgebühr und in eine Leistungsgebühr. Die Grundgebühr ist unabhängig von der anfallenden Menge Müll zu zahlen und deckt die Fixkosten wie zum Beispiel den Betrieb und Ausbau der Hausmülldeponie, die Kosten der Schadstoffsammlung, Abfallberatung und Öffentlichkeitsarbeit. Diese fixen Kosten betragen über 80 Prozent der Gesamtaufwendungen.
 
Die Leistungsgebühr richtet sich nach der Anzahl der Entleerungen der Tonne. Als Vorauszahlung werden bei der 120-l-Tonne und bei der 240-l-Tonne die Zahl der Entleerungen pro Jahr angesetzt, die im vergangenen Jahr tatsächlich erfolgt sind. Eine Verrechnung erfolgt im darauf folgenden Haushaltsjahr. Die tatsächliche Anzahl der Leerung ist registriert und Sie bekommen die Differenz entweder gutgeschrieben oder nachbelastet. Ein-Personen-Haushalte können 50-Liter-Papiermüllsäcke beantragen.
 
Um eine eindeutige Zuordnung der Restmülltonnen zu den Haushalten zu gewährleisten und die tatsächliche Anzahl der Entleerungen zu erfassen, ist jede Tonne mit einem elektronischen "Chip" ausgestattet.
 
Bei der Leerung jeder Tonne wird dieser Chip, der die Behälternummer speichert, elektronisch abgelesen und die erfolgte Leerung im Bordcomputer des Müllfahrzeuges gespeichert. Nach Beendigung der Müllabfuhr werden die Daten dem AZV als Grundlage für die Gebührenabrechnung übergeben.
 
Die Möglichkeit durch das Chip-System Gebühren zu sparen, soll dazu anregen, in Eigeninitiative durch bewusstes Einkaufen oder konsequente Vermeidung und Verwertung den Müllberg zu verringern.
 
Auf keinen Fall darf der Einsparreiz aber dazu führen durch illegale Ablagerungen, die zum Schaden aller teuer entsorgt werden müssen, dem System ein "Schnippchen zu schlagen".

 

Hinweis:
Rotenburg, Bebra und Ronshausen gehören dem Müllabhol-Zweckverband (MZV) an. Dieser Verband hat einen andere Gebührenstruktur als der AZV. Bei Fragen zum Thema Gebührenstruktur im MZV erhalten Sie weitere Auskunft unter Telefon: (0 66 22) 92 62-0.



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