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+++ AZV-Vorstand empfiehlt Kündigung der öffentlich-rechtlichen Vereinbarung mit dem MZV +++ Abgabe von Altglas bei der Fa. Fehr derzeit nicht möglich +++ Altglas kann als Wertstoff weiterhin auf der Deponie abgegeben werden +++

 

 

Abfallwirtschafts-Zweckverband
Landkreis Hersfeld-Rotenburg (AZV)

Kleine Industriestrasse 6
36251 Bad Hersfeld
Telefon: (0 66 21) 92 37 - 0
Telefax: (0 66 21) 92 37 - 37
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Bauschutt und Erdaushub

Bauschutt und Erdaushub dürfen nicht ohne weiteres in der Landschaft zur Auffüllung, zum Uferbau genutzt oder wild abgelagert werden! Im Kreisgebiet stehen Bauschutt- und Erdaushubzwischenläger zur Verfügung, auf denen Sie Ihren Boden bzw. Bauschutt ablagern dürfen.

Verwertung
Unbelasteter Erdaushub oder Bauschutt können im Entsorgungszentrum Hersfeld-Rotenburg zu marktüblichen Konditionen der Verwertung zugeführt werden. Bitte setzen Sie sich mit dem AZV-Deponieleiter Herr Kümmel (Tel: 06621-79954010) in Verbindung, um die Annahmekonditionen zu erfahren.

Um eine Bewertung vornehmen zu können, ob das Material für eine Verwertung geeignet ist, sind vom Abfallerzeuger entsprechende Angaben in die entsprechenden Formblätter einzutragen. Sie können das für sie geeignete Formular hier herunterladen:

  Ergebnisse der Voruntersuchung für Böden und Steine
  Ergebnisse der Vorerkundung für Bauschutt und Recyclingmaterial


Beseitigung
Boden und Bauschutt, der nicht verwertet werden kann und auf der Deponie beseitigt werden kann, wird mit einer Gebühr von 80 Euro/Tonne angenommen. Bei größeren Anlieferungsmengen ist eine grundlegende Charakterisierung des Materials nach der Deponieverordnung gesetzlich vorgeschrieben.  In diesen Fällen kontaktieren Sie bitte vorab unseren Deponieleiter Herr Kümmel für nähere Auskünfte.

Hier können Sie bei Bedarf das entsprechende Formular herunterladen:

Grundlegende Charakterisierung gemäß § 8 DepV

Erdaushub

Natürlich gewachsenes oder bereits verwendetes, nicht verunreinigtes Material, das im Tiefbau anfällt und aus Böden (Mutterboden) und Gesteinen besteht. Unbelasteter Erdaushub sollte bei Baumaßnahmen wieder eingesetzt werden!

Straßenaufbruch

Stoffe, die bei Arbeiten an befestigten Straßen, Wegen und Flächen anfallen und aus mineralischen, bitumen- oder zementgebundenen Asphalt oder Beton bestehen und nicht mit umweltschädlichen Stoffen hergestellt sind. Unbelasteter Straßenaufbruch sollte nach entsprechender Aufarbeitung vorrangig bei Straßenbaumaßnahmen wieder eingesetzt oder Wiederaufbereitungsanlagen zugeführt werden.

Bauschutt

Hierunter fallen mineralische Stoffe, die beim Abriss von nicht belasteten Bauwerken anfallen und überwiegend aus Steinbaustoffen, Mörtel und Betonbruch bestehen. Diese Materialien sind im Normalfall nur geringfügig mit Stoffen durchsetzt, die ehemals feste Bestandteile des Gebäudes waren. Nach der Praxiserfahrung ist unbelasteter Bauschutt nur durch eine Vorsortierung zu erreichen. Unbelasteter Bauschutt ist vorrangig der Wiederverwertung zuzuführen.

Von der Verwertung ausgeschlossen sind grundsätzlich Asbestabfälle 
Diese Abfälle können aber nach bestimmten Verpackungs- und Entsorgungskriterien auf dem Entsorgungszentrum Hersfeld-Rotenburg entsorgt werden. Nähere Auskünfte erhalten Sie beim AZV unter 06621-92 37 15.

Baustellenabfälle

Nicht mit Bauschutt zu verwechseln sind Baustellenabfälle.
Baustellenabfälle sind nichtmineralische Materialien, Baustoffe, Bauzubehör oder Verpackungsreste, wie z.B. Plastikplanen und Isolierstoffe, die beim Umbau, Neubau oder Abriss von Bauwerken anfallen. Im Sinne einer ressourcenschonenden Wirtschaftsweise sind diese Reststoffe nach Abtrennung der Wertstoffe (Kunststoffe, Plastikfolien, Holz, Kartonagen) und möglichen Sonderabfällen (flüssige Farb-, Schutzanstrich- und Klebereste) zu entsorgen.

Falls Bodenaushub, Straßenaufbruch oder Bauschutt mit Verunreinigungen (z.B. Öle, Benzin, etc.) belastet sind, können diese Stoffe erst nach einer vorliegenden chemischen Analyse entsorgt werden.

Hinweis:
Brandabfälle dürfen erst nach Genehmigung des AZV auf dem Entsorgungszentrum entsorgt werden.